Neues Kamerasystem von Canon: Canon EOS M

Das M steht für mirrorless und damit ist auch schon klar, was neu an dieser Kamera ist: es ist die erste spiegellose Systemkamera von Canon.

Canon EOS M (Foto: Canon)

Canon EOS M (Foto: Canon)

Auf den ersten Blick sieht die Canon EOS M ein bisschen wie eine zu gross geratene Kompaktkamera aus. Im Gegensatz zu den Kompaktkameras verbaut Canon aber in der EOS M den gleichen Chip wie in der Spiegelreflexkamera Canon EOS 650D, also CMOS-Sensor im APS-C Format mit 18 Megapixeln. Und im Gegensatz zu Kompaktkameras kann man an der EOS M die Objektive wechseln.

Mit der EOS M stellt Canon auch zwei neue Objektive für die Kamera vor: ein Standardzoom 18-55mm und eine Festbrennweite von 22mm f:2. Wer bereits Canon Objektive besitzt, kann diese mittels Adapter auch an der EOS M benutzen.

Punkto Bedienung wagt sich Canon hier ebenfalls auf neues Terrain in dieser Klasse: mit einem Touchscreen anstatt mit Rädchen und Knöpfen soll die EOS M bedient werden. Wie gut das funktioniert, werden garantiert Tests verraten. Für einen integrierten Blitz war leider kein Platz mehr im Gehäuse.

Die Kamera wird ab September im Handel sein.

Canon EOS M vs Nikon J1

Unabhängig von der Markenaffinität unterscheiden sich beide Kameras grundlegend vom Chip her. Während Nikon auf einen wesentlich kleineren Chip setzt, verbaut Canon den gleichen Chip wie in seinen DSLR-Kameras. Preislich bewegt sich die Canon auch in einer anderen Liga (ca. 850 Euro, Nikon ca. 400 Euro).

➲ Link zur Canon EOS M

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